Zum Shoppen in den Wald: Knoblauch baut den neuen Sport Luck

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Markdorf/Oberhof, im August 2014 – Kürzlich eröffnete Sport Luck Oberhof (Thüringen) nach einem Komplettumbau den ersten Shoppingwald Deutschlands. Die Konrad Knoblauch GmbH entwickelte und realisierte auf rund 960 Quadratmetern ein überraschendes Ladenkonzept mit starkem Bezug zur regionalen Natur.

Der Thüringer Wald ist eine der großen deutschen Sporthochburgen. Sommer- und Wintersportler kommen hier gleichermaßen auf ihre Kosten. Sport Luck Oberhof trägt mit einem vielfältigen Kursangebot und einem Ski- und Radverleih aktiv dazu bei. Den Planern von Knoblauch gelang es, die regionale Attraktion in den Laden zu holen. So entstand ein „Shoppingwald“ zum Bummeln und Staunen.

Im direkten Bezug zum heimischen Wald ist Fichte-Altholz das dominierende Material bei Sport Luck und schmückt die markante Kassenrückwand, die monolithisch angeordneten Umkleidekabinen sowie verschiedene Mittelraummöbel und Präsentationskästen. Bäume sind das durchgängige Motiv im Laden: Mal sind sie von Künstlerin Delia Maxim von Hand auf grau gestrichene Wände gemalt, mal zeigen sie sich selbstbewusst in Form von echten, aufrechten Stämmen. Oder sie dienen, bequem mit Filzpads ausgestattet, als Ruhebänke.

Sitzmöbel in abstrakter Blattform nehmen das Spiel um den Indoorwald auf. Einige sind saftig grün, andere herbstlich gelb und kokettieren mit den Jahreszeiten. Zwei wirkungsvoll inszenierte Hütten sind moderne Interpretationen der urigen Waldscheune. Die offene Hütte aus einem schlichten Holzgerippe beherbergt Wanderschuhe. Die geschlossene, geradlinige Hütte dient als Highlightfläche für das Multisport-Sortiment.

Sogar der Blick nach oben wird bei Sport Luck belohnt: Unzählige runde Kugelleuchten erinnern an Glühwürmchen, ein Deckensegel aus weißem Streckmetall assoziiert – je nach Saison – eine verschneite Winterlandschaft oder weiße Wolken am Sommerhimmel. Grüne Schnürsenkel sind um einen Rechteckrahmen gespannt und krönen in Anlehnung an Grashalme den Laufschuhbereich.

Der Bezug zur Sportregion Thüringer Wald wird durch die Verwendung von geografischen Begriffen auf die Spitze getrieben. So prangen an den Umkleidekabinen die Namen bekannter Thüringer Gipfel: Inselsberg, Ruppberg, Beerberg, Schneekopf und Finsterberg. Über Eck platzierte Begriffe zieren die Präsentationsmöbel. Je nach Perspektive ergibt sich ein neuer Sinn: Aus Grenzadler und Fichtenkopf werden Grenzfichten und Adlerkopf. Eine übergroße interaktive Wanderkarte zeigt die Orte und den Weg dorthin an.

Auch Kinder haben bei Sport Luck ihren Spaß. Die Umkleidekabine für die Kleinen befindet sich im Stamm eines raumhohen Baumes mit grünen, biegsamen Ästen. Im und am Baum können die Kids zahlreiche gut versteckte Waldtiere entdecken. Vor einem riesigen Wimmelbild von Anja Addis hängt eine wii Sportstation und vereint modernes mit traditionellem Entertainment.

Ein bisschen Ruhm und Ehre darf im Luckwald nicht fehlen, schließlich lockt das Thüringer Original jede Menge Prominenz an. An der großen Autogrammwand findet man Fotos und persönliche Widmungen von Olympiasiegern, Politikern und Freunden des Hauses.

Im Jahr 1990 starte Heike Luck in einer Garage mit dem Verkauf von Sportartikeln. Vierzehn Jahre nach Firmengründung stieg der Ehemann Andreas 2004 ins Unternehmen ein und war im Jahr darauf maßgeblich am Umzug an den heutigen Standort beteiligt. Langlaufspezialist Luck ist das größte Sporthaus im Thüringer Wald. Mit dem Umbau 2014 wurde die Fläche um weitere knapp 70 Quadratmeter vergrößert, da Büro, Lager und der Ski- und Radverleih ins UG gewandert sind. Der traditionell bei Sport Luck untergebrachte Store des Thüringer Süßwarenherstellers Viba wurde bei der Neuplanung besser integriert. Das Sporthaus nutzt die Fläche von rund 40 Quadratmetern als Kaffeebar.

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